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                                 Trotz Krise: Einstieg in den ukrainischen Markt !

 
Deutschland ist wie kaum an anderes Land der Erde abhängig von Warenexporten. Die Stabilität und der Wohlstand unseres Landes basiert zum Großteil auf hochwertigen Produkten, die sich bislang trotz eines harten internationalen Wettbewerbs bestens auf den Weltmärkten behaupten konnten. Der Begriff „Made in Germany“ besitzt bis heute einen sehr guten Ruf. Deutsche Produkte gelten als technisch und qualitätsmäßig hochwertig, langlebig und mit einem guten Service verbunden. Dass deutsche Produkte mit dem Begriff „teuer“ behaftet sind, wird da von den meisten ausländischen Kunden akzeptiert.
 
Seit Beginn des Herbstes 2008 häuften sich weltweit die schlechten Finanz- und Wirtschaftsnachrichten und in einigen bisherigen Hauptabsatzländern für deutsche Produkte brachen deren Binnenmärkte regelrecht in. Dieses führte zu einem deutlichen Rückgang von Bestellungen in nahezu allen Produktgruppen.
 
Da aber auch auf dem deutschen Binnenmarkt die Zeichen auf eine anhaltende Abkühlung der Konjunktur stehen, können die meisten exportorientierten deutschen Unternehmen ihre Absatzrückgänge bei den Ausfuhren kaum durch erhöhte Warenabsätze auf dem Binnenmarkt kompensieren.
 
Natürlich ist auch die Ukraine von der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen – und zwar sogar heftig. Aber in Folge des vom IWF bereitgestellten Kredites in Höhe von rund 16,5 Milliarden US-$ sowie eines weiteren Darlehens der Weltbank in einer Größenordnung von 500 Millionen US-$ stehen dem ukrainischen Staat und der Wirtschaft ausreichende Finanzmittel für die Beschaffung von besonders dringend benötigten Investitionsgütern zur Verfügung. 2009 war für die Ukraine ein Jahr, in welchem nahezu ausschließlich negative Ergebnisse eingefahren wurden. Für 2010 wird zumindest eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage - natürlich auf niedrigem und unbefriedigendem Niveau - prognostiziert. 
 
Es handelt sich dabei vornehmlich um die Bereiche Energieeinsparung und den Auf- und Ausbau regenerativer Energiesysteme, die Modernisierung der metallurgischen Produktionsanlagen, die Landwirtschaft und Nahrungsgütererzeugung sowie die Holz verarbeitende Wirtschaft.
 
Da die Ukraine nur in geringem Ausmaß in der Lage ist, die benötigten Investitionsgüter für die genannten Wirtschaftsbereiche aus inländischer Produktion zu beschaffen, werden in den kommenden Jahren hauptsächlich Importe anstehen. Und hier ergeben sich gute bis sehr gute Exportchancen auch für kleinere und mittlere deutsche Firmen.
 
Der ukrainische Markt ist jedoch kompliziert und Gefahrenbehaftet. Daher ist es notwendig, vor einem Markteinstieg den ukrainischen Markt und seine Gepflogenheiten sowie die Denk- und Handlungsweise der ukrainischen Unternehmen und Administrationen kennen und begreifen zu lernen.
 
Seit mittlerweile 25 Jahren ist die OSTCONSULT-Außenwirtschaftsberatung in Osteuropa tätig und wir sind bei deutschen und europäischen Institutionen gelistet. Seit 2001 hat sich unsere Beratungstätigkeit auf die Ukraine konzentriert und wir sind dabei vornehmlich für mittelständische deutsche Unternehmen tätig. Rund 70% unserer Arbeit betrifft die Suche und Findung von geeigneten Vertriebspartnern; 20% den Auf- und Ausbau von Produktionskooperationen sowie ca. 10% die Suche in der UA nach Zulieferern für Rohstoffe und Halbfertigprodukte. 
 
Wie in den meisten anderen Staaten der ehemaligen UdSSR ist es auch in der Ukraine für eine erfolgreiche Projektumsetzung wichtig, dass die Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung einbezogen werden bzw. ihre Zustimmung signalisieren müssen. Daher haben wir in den vergangenen Jahren enge Kontakte zu der zentralen und regionalen Politik sowie zu den Wirtschaftsverbänden auf- und ausgebaut. Besonders intensive Beziehungen entwickelten sich zu der westukrainischen Region (Oblast) Ivano-Frankivsk (www.westukraine.de), deren Wirtschaftsinteressen wir in Deutschland und in der EU vertreten. 
 
Unsere ukrainischen und russischen Sozietätskollegen/innen stammen aus verschiedenen Sektionen der Akademie der Wissenschaften; somit bestehen enge Verbindungen auch zu den Universitäten und sonstigen Bildungseinrichtungen.
 
Des Weiteren besteht ein guter Kontakt zu den deutschen Einrichtungen in der UA, z.B. zur Wirtschaftsabteilung der Deutschen Botschaft, den Bankenrepräsentanten sowie dem Büro der Außenhandelskammer, allesamt in Kiew ansässig. 
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OSTCONSULT- Ukraine-Aussenwirtschaftsberatung | ost@ostconsult.de